Sonntag, 10. Juni 2012

bwin – die beste online Wetten und Casino seite?

Das Unternehmen wurde im Dezember 1997 gegründet. Im August 2001 wurde die Firma SKP Piribauer Sportwetten GmbH, die bis dato mehrere Wettterminals in Österreich (hauptsächlich in Gastronomiebetrieben und Tankstellen) betrieb, zu 100 % übernommen. Durch den Kauf von SKP erwarb bwin auch eine komplett entwickelte Hard- und Software-Lösung, die einen schnellen Einstieg in den Internet-Direktvertrieb öffnete.
Seit dem Jahr 2002 ist die bwin Interactive Entertainment AG mit 50 % atypisch-stiller Gesellschafter der im Bundesland Sachsen zugelassenen betandwin e. K. mit Sitz in Neugersdorf, Deutschland.





Im Jahr 2006 übernahm bwin die schwedische Firma Ongame e-solutions AB und baute dadurch den Bereich der Online-Pokerspiele deutlich aus. Dazu wurden durch einen Aktiensplit bzw. an der Börse fast 600 Millionen Euro neues Kapital gezeichnet bzw. geschaffen, und der Aktienkauf der Ongame-Aktien damit finanziert.
Am 13. Oktober 2006 unterzeichnete George W. Bush ein Gesetz, den sogenannten Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (Abschnitt VIII des sogenannten SAFE PORT Act, vgl.), der die Überweisung von einem Finanzinstitut an ein Internet-Glücksspielunternehmen untersagt, wobei fantasy sport, Online-Lotterien und Pferde- bzw. Hunderennen davon ausgenommen wurden. Allerdings hatte es schon Anfang April 2006 zum H.R. 4777 zum Verbot ungesetzlicher Wetten eine im Internet nachlesbare Anhörung des Repräsentantenhauses gegeben, und in der amerikanischen Presse, u. a. der New York Times, wurde kurze Zeit später darauf hingewiesen, dass es im Sommer 2006 als Teil der „American Value Agenda“ eine Abstimmung darüber geben werde. Insofern war spätestens ab 5. April 2006 voraussehbar, dass dieser Frage substantiell für den weiteren Geschäftsverlauf von ongames und bwin sein würde. Im Ergebnis weist die Bilanz von bwin für das Jahr 2006 ein Defizit von mehr als 500 Millionen Euro auf. Kritisch in der Öffentlichkeit wurden in diesem Zusammenhang sehr hoch erscheinende Vorstandsgehälter diskutiert, u. a. dass die beiden Vorstände von bwin im gleichen Zeitraum zuvor nicht unerhebliche Aktienoptionen wahrgenommen haben, die Manfred Bodner am 7. März 2006 netto 13 Millionen Euro und Norbert Teufelberger am gleichen Tag 8,2 Millionen Euro erbracht haben. Kritisiert wurde auch, dass beide Geschäftsführer eine Woche später erneut jeweils 650.000 Aktien zum Stückpreis von 2 Euro erhielten, die zum damaligen Kurs einem Kurswert von jeweils 65 Millionen Euro entsprachen (vgl. DIRECTOR’s DEALING).Kritisch hinterfragt wurde auch, ob der Entwurf des HR 4777, der vom Republikaner Bob Goodlatte am 16. Februar 2006 dem Justizausschuss zugeleitet wurde, nicht den CEOs von bwin, Teufelberger und Bodner zum Zeitpunkt ihrer Aktienverkäufe bereits bekannt war, und warum dieser Umstand im Sinne eines erheblichen Geschäftsrisikos weder in den Quartalsberichten noch im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung erwähnt wurde. Kurze Zeit später, seit dem 12. Mai 2006 und weit vor der Verabschiedung des UIGEA, fiel die Aktie von ihrem Hoch von 104 Euro immer weiter zu neuen Tiefpunkten, obwohl doch erst im Oktober 2006 das Aus für die Pokerangebote in den USA beschlossen wurde.





Am 1. August 2006 wurde die neue Marke bwin eingeführt.
Am 15. September 2006 wurden die beiden Vorstände Norbert Teufelberger und Manfred Bodner überraschend auf einer Pressekonferenz in Monaco wegen Vergehen gegen das französische Glücksspielgesetz verhaftet. Nach einer Befragung durch einen Untersuchungsrichter wurden die beiden Vorstände am Abend des 18. September 2006 gegen eine Kaution wieder aus der Haft entlassen. Ein Verfahren wurde laut bwin bisher nicht eingeleitet.
Am 7. September 2009 bestätigte der Vorstand der bwin Interactive Entertainment AG Übernahmeverhandlungen mit Gioco Digitale S.p.A. zu führen, um 100 % an der Gioco Digitale zu erwerben.





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