Sonntag, 8. Januar 2012

Die verlorene Ehre der Katharine Blum (1974) von Heinrich Böll: Zusammenfasssung und Interpretation

Auch bekannt unter dem Titel: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann





Die 27-jährige Katharina Blum ist Haushälterin und verliebt sich an einer Karnevalsparty in Ludwig Götten. Er verbring die Nacht bei ihr zu Hause und am nächsten Morgen ist er spurlos verschwunden, obwohl die Polizei die ganze Nacht das Haus bewacht hatte. Da die Polizei vorwirft, Katharina hatte Ludwig Götten zur Flucht verholfen, wird sie festgenommen und verhört.





Die ZEITUNG (der Zeitungsnahme in dieser Geschichte einer grossen Boulevardzeitung) macht daraus eine riesen Story. Sätze werden von den Journalisten ohne Rücksprache abgeändert.

Mit einem berüchtigten Journalisten möchte sie am Schluss ein Interview geben. Er heisst Tötges. Doch dieser wollte ihr nur an die Wäsche und deshalb erschiesst sie ihn.

Nun werden Katharina Blum und ihr angeblicher verlobte Ludwig Götten verurteilt.






Die Geschichte zeigt ganz klar, dass man nicht alles glauben darf, was in Zeitungen, vor allem Boulevardzeitungen wie Bild, Blick oder Krone glauben darf, da diese meisten übertreiben und verfälschen. Und dadurch glaubt man den Zeitungen auch nicht, wenn sie die Wahrheit sagen. Wer tausendmal lügt, dem glaubt man auch nicht mehr, selbst wenn er die Wahrheit sagt.

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