Sonntag, 29. Januar 2012

Am kürzeren Ende der Sonnenallee (2001) von Thomas Brussig: Zusammenfassung und Interpretation

Am kürzeren Ende der Sonnenallee ist ein Roman und spielt in den späten 70er-Jahre.





Die Hauptperson Michael Kuppisch. Er wird von allen nur Micha genannt und die Mutter nennt ihn sogar Mischa, da sie ihn auf eine Hoschule in Moskau schicken will. Micha hat einige Freunde mit denen er eine Clique oder wie er es nennt Potenzial hat. Die Geschichte stellt einige Sachen der DDR komisch dar. Die Geschichte handelt von Michas grossen Liebe Miriam und zeigt vor allem das Leben der Jugendlichen in der DDR.



Samstag, 28. Januar 2012

Chez Max (2006) von Jakob Arjouni: Zusammenfasssung und Interpretation

Chez Max spielt in Paris im Jahr 2064. Die Welt ist durch einen gigantischen Zaun in zwei Lager geteilt - einen fortschrittlichen, demokratischen und einen rückständigen, diktatorischen und von religiösem Fanatismus geprägten Teil. Europa und China sind die zwei Großmächte, die die 1. Welt beherrschen. Die USA sind, nachdem sie nach den Anschlägen vom 11. September 2008 im Irak einmarschiert sind, dort gescheitert, gingen Bankrott und wurden in einen Agrarstaat umgewandelt, gehören aber nichtsdestoweniger noch zur 1. Welt. Im Rahmen einer europäisch-chinesischen Konföderation wurde der Große Befreiungskrieg durchgeführt, "an dessen Ende sämtliches Kriegsgerät in der südlichen Hemisphäre entweder zerstört oder abtransportiert und der Zaun fertiggestellt war." Sowohl der Zaun selbst als auch das Leben "vor" dem Zaun - also in der ersten Welt - werden von den so genannten Ashcroft-Büros überwacht. Die Ashcroft-Büros, benannt nach dem ehemaligen Justizminister (Attorney General) John Ashcroft, sind eine Art Superpolizei, die geheimdienstliche Überwachungen durchführt. Ihrer Vorgehensweise liegt das Prinzip der präventiven Verbrechensbekämpfung zugrunde.





Max Schwarzwald, der Erzähler des Romans ist ein Ashcroft-Mann und arbeitet verdeckt für die Ashcroft-Behörde. Vorgeblich ist er Besitzer des Chez Max - cuisine allemande, einem kleinen Restaurant im elften Pariser Arrondissement. Zu Beginn des Romans sieht Max mit an, wie Leon, ein guter Bekannter von ihm, auf seine Veranlassung hin verhaftet wird. Leon hatte nicht nur geraucht, was schon verboten ist, sondern auch versucht, im großen Stil Drogen zu importieren und zu verbreiten und wurde schließlich von Max verraten. Max empfindet seine Handlung und gerade auch die Umstände der Verhaftung als Verrat Leon gegenüber: "Denn obwohl es meine Aufgabe und Pflicht gewesen war, Leon zu verraten, und ich meine Aufgaben und Pflichten als Ashcroft-Mann für sozial notwendig und in den meisten Fällen für ehrenwert hielt, hätte ich mir diesmal gewünscht, von den Konsequenzen meines Verrats so wenig wie möglich mitzukriegen."





Zwei Tage nach Leons Verhaftung trifft sich Max mit seinem Partner Chen Wu, mit dem er sich die Überwachung eines Teils des elften Arrondissements teilt, in ihrem gemeinsamen Arbeitszimmer in der Pariser Ashcroft-Zentrale. Max ist immer noch verstört wegen Leons Verhaftung und fragt sich, warum er nicht darüber hinweg gesehen hatte: "Es wäre kein Problem gewesen, Rauchen gehörte schließlich nicht zu den Verbrechen, die irgendwen oder -was wirklich gefährdeten." Max erkennt, dass er Leon nur deshalb verraten hat, weil er momentan seine Pflichten vernachlässigt, sich mehr auf sein Restaurant und die Suche nach einer Lebensgefährtin konzentriert und dringend einen Erfolg benötigt hatte. Er fürchtet, dass sein Partner Chen die Situation ansprechen und ihm moralische Vorhaltungen machen würde. Chen, der bis dato über eine unglaublich gute Quote bei der Verbrechenserkennung verfügt, analysiert nämlich gnadenlos die Schwächen seiner Mitmenschen und hält ihnen diese vor Augen. Zunächst gestaltet sich das Gespräch aber wie so oft als ein moralisierender Vortrag Chens über die Schlechtigkeit der Welt und der Menschen, bevor Chen sich kritisch über Situation in den Gebieten hinter dem Zaun äußert: "»Ich weiß nicht, ob du unter einer Art partiellem Bewußtseinsausfall leidest. Jedenfalls darf ich dich daran erinnern, daß in vielen Gegenden hinterm Zaun keine Rede von ›genug zu essen‹sein kann, geschweige denn auf ›hohem Niveau‹.«" Chens Äußerung, die als "Angriff auf die euroasiatische Wertegemeinschaft" gelten kann, bringt Max aus dem Konzept und er überlegt sofort, diese Äußerung seinem Vorgesetzten zu melden, glaubt dann aber nicht wirklich, dass Chen ernsthaft diese Meinung vertritt. Das Gespräch kommt im Folgenden auf die Überwachung eines Hauses auf der Grenze zwischen Max' und Chens Gebiet, in dem sich angeblich illegale Einwanderer aufhalten, worüber Max von der Einsatzgruppe Friedenssicherung informiert worden war, Chen allerdings nicht. Darauf angesprochen, ob er von den Illegalen wisse, antwortet Chen, dass er das Haus selbst observiere. Schließlich spricht Chen den Fall Leon doch noch an und versetzt Max damit einen Tiefschlag: "»Wer verrät schon einen Freund wegen ein bißchen Zigarettenhandel?«". Kurz darauf endet das Gespräch und Max, der von Chens Aussage bezüglich Leon tief getroffen ist, hat plötzlich Mordgedanken:
"Ich dagegen starrte auf seine schwarzen, glatten Haare, die so oft im Waschbecken klebten, und sah mir zu meinem leisen Erschrecken in Gedanken dabei zu, wie ich [Chen] mit einer Axt den Schädel einschlug."
Nach dem Gespräch mit Chen sitzt Max in einer Brasserie, trinkt Bier und macht sich Gedanken über seinen Partner und das Haus mit den Illegalen. Er wundert sich, dass Chen ihn nicht informiert hatte sondern er davon nur zufällig erfahren hatte und fragt sich, was es mit dem Haus auf sich hat. Er vermutet, auch unter dem Hintergrund von Chens kritischer Aussage über die Gebiete hinter dem Zaun, dass Chen selbst ein Terrorist sein könnte: "War es möglich, dass Chen mich und die gesamte Ashcroft-Abteilung über Jahre an der Nase herumgeführt hatte?".
Max überzeugt sich selbst davon, dass Chen einfach kriminell sein muss und sieht darin die Möglichkeit seinen ungeliebten Partner loszuwerden: "Nicht nur, daß ich Chen aus tiefstem Herzen verabscheute, eben erwog ich die Möglichkeit, er stehe seit Jahren im Dienst des internationalen Terrorismus, und trotzdem saß er mir mit seinem verächtlichen Gerede ständig im Nacken." Er steigert sich regelrecht in die Meinung hinein, alle früheren Verhaltensweisen von Chen hätten schon immer auf kriminelle Machenschaften hingedeutet, er hätte das nur früher nicht erkannt. Max beginnt noch am gleichen Abend, Chen zu observieren, was ihm relativ leicht fällt, da Chens vorgetäuschter Beruf Gärtner ist. Er beobachtet Chen bei der abendlichen Arbeit, bei einem Rendezvous mit einer Frau und verfolgt ihn sogar bis nach Hause, kann allerdings nichts Verdächtiges bemerken.
Am nächsten Morgen kümmert sich Max zuerst um sein Restaurant und lässt von Alexi, einem Angestellten, eine Axt besorgen und diese mit selbiger den Efeu im Hof des Restaurants entfernen. Während Alexi bei der Arbeit sitzt, denkt Max, mittlerweile schon völlig von Chens Verrat überzeugt, darüber nach, wie wichtig es ihm ist, Chen zu überführen. Es wird deutlich, dass seine Besessenheit mit Chens Verrat den Versuch darstellt, den Verrat an Leon wiedergutzumachen: "Für die Verhaftung Leons mußte Chen büßen! Oder anders gesagt: Wenn Leon meinetwegen im Gefängnis saß, durfte ich einen wie Chen nicht frei herumlaufen lassen." Als Max sich aufmachen will, Chen erneut zu observieren, wird er von Chen in seiner eigenen Wohnung über dem Chez Max gestellt, denn Chen hatte Max' Observierung am Vorabend bemerkt. Es entwickelt sich ein Streitgespräch, bei dem Max seinen Verdacht Chen gegenüber allerdings nicht erwähnt; er lädt den aufgebrachten Chen stattdessen für den Nachmittag zum Essen ein, um ihre Probleme zu diskutieren. Im Gehen spricht Chen genau den Verdacht an, den Max hat:
"»Ach, und übrigens: Es ist an den Haaren herbeigezogen, daß ich meinen Reden Taten folgen lasse. Dafür hab ich's viel zu bequem und bin wahrscheinlich auch zu feige. Aber ich bin eben auch nicht blind oder dumm. Und auch noch nicht völlig zynisch. Doch vor allem bin ich ein Ashcroft-Mann.«"
Max ist jedoch schon so stark davon überzeugt, dass Chen wirklich ein Terrorist ist, dass er der die Aussage genau gegensätzlich auffasst: "Doch vor allem bin ich ein Ashcroft-Mann...Daß ich nicht lachte! Den besten Beweis dafür, daß er vor allem kein Ashcroft-Mann war, sondern etwas verbarg, lieferte ja genau dieser Satz."
Später Nachmittag erscheint Chen bei Max im ansonsten verlassenen lokal, um zu erfahren, warum Max ihn observiert hatte. Max bezeichnet Chen schließlich als Terroristen, wird aggressiv und steigert sich in einen regelrechten Wahn hinein. Chen will daraufhin das Restaurant verlassen, wird aber von Max mit einer Axt ermordet:
"Und während mich Chen immer noch ängstlich und gleichzeitig wie beschwörend- als wäre ich irgendwie verrückt - anguckte, trat ich einen Schritt zurück und griff hinter den Grill nach dem Axtstiel. Der Rest war nur noch eine Art Choreographie. Er zerstückelt die Leiche Chens und versenkt die in Mülltüten verpackten Leichenteile in der Seine. Max ist von seiner Tat überzeugt, die für ihn auch eine kathartische Wirkung hatte: "Ich hatte meine Pflicht erfüllt. Ich war ein würdiger Erbe Ashcrofts. Die Welt war Chen los. Und ich hatte keinen Zweifel: Die Welt war nun eine bessere."

Als Max von seinem Vorgesetzten, Commander Youssef, auf Chens Verschwinden angesprochen wird, erzählt er diesem, dass er Chen schon länger observiert hätte und dieser sich mit Terroristen getroffen hätte, was er mit eigenen Augen gesehen hätte - natürlich eine Lüge. Max behauptet, Chen habe sich wahrscheinlich hinter den Zaun geflüchtet, um einer Strafe zu entgehen. Um zu vermeiden, dass seine Abteilung dadurch Probleme bekommt, dass einer der besten Mitarbeiter ein Terrorist war, erbittet sich Youssef stillschweigen, was natürlich ganz in Max' Interesse liegt.





Max bekommt in der Folge einen neuen Partner und begeistert sich, gereinigt und mit neuer Kraft, wieder für seine Arbeit. Zu guter Letzt erhält er noch einen Brief von Leon aus dem Gefängnis, in dem ihm dieser mitteilt, dass er jetzt wieder malen kann - seit Jahren konnte er das auf Grund einer psychischen Blockade nicht mehr und hatte Max davon erzählt. Max Leben hat sich damit in kurzer Zeit positiv ins Gegenteil verkehrt:
Es war, als hätte mir das Schicksal zu guter Letzt auf die Schulter geklopft und gesagt: »Gegen alle Widerstände und alle Zweifel bist du deinen Weg gegangen und hast deine Pflicht erfüllt. Du bist trotz des Verrats an deinem besten Freund nicht schwach geworden, hast im Gegenteil die nötige Energie daraus gezogen, um endlich klarzusehen, was deinen Ashcroft-Partner betraf. Du hast die Gesellschaft von Chen befreit und am Ende deinem Freund - wie er selber sagt - das Leben gerettet. Gut gemacht Max, meine Hochachtung, du bist ein bemerkenswerter Kerl.«



Freitag, 27. Januar 2012

Der Besuch der alten Dame (1956) von Friedrich Dürrenmatt: Zusammenfasssung und Interpretation

Der Besuch der alten Dame ist eine Schweizer Tragikomödie.





Der Ort Güllen ist volkommen pleite. Alle Einwohner von Güllen freuen sich als die Milliardärin Claire Zachanassian Güllen besucht. Doch nach Ankunft wird allen klar, dass sie das Geld nicht einfach so dem Dorf spendet. Sie gibt eine Milliarde Güllen, wenn jemand Alfred Ill tötet. Alfred war die grosse Liebe von Claire. Als sie aber ein Kind erhielt, wurde sie von Alfred verjagt und als Lüngnerin beschimpft. Am Ende der Geschichte schlagen einige Einwohner des Dorfes auf Alfred Ill ein, bis er stirbt.
Während der ganzen Geschichte beobachtete Alfred, wie sich die Bewohner trotz finanziellem Notstand teure Luxusgüter leisten. Zuerst probiert er Schutz bei der Polizei zu holen, doch er merkt, dass auch die viele neue Anschaffungen erworben haben. Alfred weiss gegen Schluss der Geschichte, dass er sterben wird.





Die Geschichte hat viele Teile der Tragödie und Komödie. Die Geschichte behandelt auch Schuld und Opfer oder Schuld und Sühne.



Sonntag, 22. Januar 2012

Der schwarze Tanner (1947) von Meinrad Inglin: Zusammenfassung und Interpretation

Der schwarze Tanner ist eine Geschichte, welche in der Schweiz im Jahre 1941 pielt.





Da in dieser Zeit der Zweite Weltkrieg in den Nachbarsländern im vollen Gange ist, muss die Schweiz sich selber mit Nahrung versorgen. Der Staat forderte deshalb, dass möglichst viel Naturboden in Ackerland umgebaut wird. Einige Bauern waren damit aber überhaupt nicht einverstanden. Vor allem Kaspar Tanner wehrte sich. Zu Beginn der Geschichte besucht ihn ein Ackerbauleiter von Untergschwand vorbei, um zu sehen wie weit Tanner bereits ist. Doch Tanner hat noch nicht begonnen und wird auch nicht beginnen. Später wird er der schwarze Tanner genannt, weil er nebenbei noch Schwarzhandel treibt. Eigentlich müssten alle Bauern einen Teil an den Staat abgeben, damit alle Einwohner genügend Nahrung erwerben können. Als dies herauskommt, muss der Tanner ins Gefängnis. Am Schluss steht er den Fehler ein und kommt frei.





Die Geschichte vom schwarzen Tanner zeigt, wie man sich nur sehr schwer gegen eine höhere Macht (Staat) durchsetzten kann und am Schluss trotzdem gehorchen muss.

Samstag, 21. Januar 2012

Die Liebhaberinnen (1975) von Elfriede Jelinek: Zusammenfassung und Interpretation

Brigitte arbeitet in einer Miederwarenfabrik. Sie macht die Arbeit im Akkord nicht gerne, aber es ist eben ihre Arbeit. Durch die Klammerung an den Gedanken, sie sei für etwas besseres bestimmt als ihre Mitarbeiterinnen, hält sie sich wenigstens gedanklich fern von der Monotonie ihrer Arbeit. Ihre Träume würden sich, wenn es nach ihr ginge, in der Heirat mit ihrem Freund Heinz erfüllen. Der Liebe zu ihm wegen lässt sie viel über sich ergehen, denn Heinz Eltern weigern sich strikt, sie als Frau und denkendes Wesen wahrzunehmen, wenn sie überhaupt von ihnen wahrgenommen wird. Sie hat nichts zu bieten, da Heinz das Gesparte seiner Eltern für den Aufbau eines eigenen Elektroinstallationsgeschäfts aufwenden wird und dort für sie kein Platz ist. Auch Heinz Bezug zu Brigitte ist nicht viel stärker, für ihn ist Brigitte nur eine „feuchte Muschi, die von der Naturkatastrophe Heinz-Schwanz eingenommen werden will“. Auf fast brutale Art lässt sie sich oft von ihm nehmen. Das hat zu unüberwindbaren Folge, dass sie immer und immer mehr abstumpft, bis hin zum endgültigen Tod ihrer sexuellen Wünsche. Den sexuellen Akt sieht sie im Prinzip nur als Mittel zum Zweck, Heinz interessiert sich sowieso in keinster Weise, ob sie Freude oder Schmerz empfindet. Brigitte ist alles gleich, Sex ist nicht Teil ihres Ziels. Für Brigitte ist klar, dass sie eben nichts hat, was sich natürlich, nachdem sie Heinz Ehefrau geworden ist, schlagartig ändert. Am Ende trifft alles so ein, wie sie es sich erdacht hat. Sie wird schwanger und Heinz muss sie heiraten. Die „bessere Zukunft“ ist schon Gegenwart geworden, sie hat das Ziel ihres Lebens erreicht. Eine glückliche Familie. Ob Heinz sie wirklich liebt, ist ihr egal. Sie hat sich schon Anfang an, an ihre Träume verkauft und empfindet nichts mehr.





Paula lebt am Land in einem klienen Dorf, in einer guten Familie. Ihr Vater und ihr Bruder arbeiten als Waldarbeiter und verprügeln sie und ihre Mutter regelmäßig. Paula möchte aus ihrem Leben etwas machen, etwas anderes. So beginnt sie eine Schneiderlehre. Dafür steckt sie sogar extra Prügel ein, denn eigentlich sollte sie Verkäuferin oder Hausfrau werden. Die zwei einzigen Berufe für Frauen aus dem Dorf. Sie trotz all den Richtlinien und verliebt sich auch noch in, den jungen guaussehenden Waldarbeiter, Erich. Erich hat nur Motorräder und seine Arbeit im Kopf und so merkt er auch nicht einmal, dass Paula ihm ihre Unschuld schenkt und schwanger wird. Er stellt sie als Hure hin, sich legal vor einer Heirat zu drücken.Für Paula beginnt der Anfang vom Ende. Ihre Familie versucht anfangs, das Kind aus ihr heraus zu prügeln, sodaß Paulas Ich in 100.000 Stücke zerfällt. Vom restlichen Dorf wird sie als hure beschimpft und schickaniert, Dank Erich. alles in Paula stirbt in dieser Zeit ab, ihr Traum von einem glücklichen Leben verwandelt sich in einen einfachen kleinen Hoffnungsfunken ganz tief versteckt in ihrem Herzen. Nach einer Aneinaderreihung voeler, vieler Demütigungen in der Öffentlichkeit und im Privaten, gelingt es ihr doch, Erich zu einer Hochzeit zu bewegen. Sie wohnen bei Paulas ELtern und bekommen ihr zweites Kind und Paula beginnt als Verkäuferin. Paula ist glücklich auch, wenn ihre Ehe von Alkohol und Gewalt überschattet wird. Doch alles Glück hat auch schon bald wieder ihr Ende, Erich versäuft ständig ihr Geld, sodaß Paula beginnt sich heimlich zu prostituieren. Sie möchte nur einen kleinen Nebenverdienst haben, für die Zukunft ihrer Kinder. Natürlich kommt Erich dahinter und läßt sich nicht in Trauer von ihr scheiden. Für Paula bedeutet dies das Ende ihrer Mädchenjahre. Ihre beiden kleinen Kinder bringt sie bei ihren Eltern unter, während sie in der nächsten Kreisstadt eine kleine Wohnung bezieht. SIe findet verstoßen von der Dorfgemeinde eine freigewordene Stelle in einer Miederfabrik. Genau dort wo Brigittes bessere Zukunft ihren Anfang fand.



Freitag, 20. Januar 2012

Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch (1962) von Alexander Solschenizyn: Zusammenfassung und Interpretation

Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch ist ein Roman und spielt in einem sowjetischen Straflager. Wie der Titel schon sagt, zeigt die Geschichte ein Tag eines Sträflings. Es ist einfach ein Tag gewählt worden. An diesem Tag war er krank, was er sonst eigentlich fast nie ist. Es werden verschiedene Abläufe, wie zum Beispiel Arbeitsabläufe aufgezeigt, welche er an einem Tag erarbeitet. Man merkt, dass er sich abgefunden hat niemals aus dem Gefängnis herauszukommen.



Sonntag, 15. Januar 2012

Hundert Tage (2008) von Lukas Bärfuss: Zusammenfassung und Interpretation

Der Schweizer Entwicklungshelfer David Hohl reist 1990 in die Hauptstadt von Ruanda. Dor arbeitet er im Büro an Entwicklungsprojekte der Schweizer Direktion. Dazumals galt Ruanda noch als Vorzeigeland des afrikanischen Kontintents. In der Hauptstadt Kigali bricht Chaos aus, als der Papst im Stadion eine Rede hält, wobei Hohl von der Menge beinahe erdrückt wird. Im Krankenhaus trifft er Agathe erneut, die er bereits vom Brüsseler Flughafen kennt. Eine heftige Liebesbeziehung zwischen den beiden beginnt. Tutsi-Rebellen marschieren kurz darauf in die Stadt ein, und der Völkermord steht kurz bevor. Als 1994 die Morde der Hutu an den Tutsi beginnen, verlassen die Entwicklungshelfer das Land. Hohl entscheidet sich spontan zu bleiben, und versteckt sich in seinem Haus. Seine Geliebte Agathe, die Tochter eines Ministerialbeamten, besucht ihn auch jetzt noch. Sein Gärtner hortet dort Beutegut, versorgt ihn aber, bis Hohl bemerkt, dass er zu den Mördern gehört und ihn vertreibt.



Hohl ist halb verdurstet, als sich Hutu-Milizen in seinem Garten niederlassen und ihm Wasser und Nahrung geben. Als die Rebellen vor Kigali stehen, flieht Hohl mit den Hutus in den Kongo. David wird als Mitarbeiter im Flüchtlingslager sofort willkommen geheissen. Als er mitbekommt, dass Agathe in Goma ist, erwirbt Hohl durch Korruption Geld, um zu ihr reisen zu können. Als Hohl in Goma eintrifft, stirbt Agathe allerdings kurz darauf an Cholera.



Samstag, 14. Januar 2012

Sara und Simon – Eine endlose Geschichte (1995) von Erich Hackl: Zusammenfassung und Interpretation

Sara Méndez flüchtet im Jahr 1973 aus Uruguay nach Argentinien, da in Uruguay eine Diktatur herrscht. Sara widersetzte sich dieser Diktatur. Aus diesem Grund wird sie von den Streitkräften Uruguays gesucht. Sara lernt Mauricio Gatti kennen, von dem sie bald darauf schwanger wird. Sara lebt in ständiger Angst, gefunden zu werden, und bringt schließlich im Juli des Jahres 1976 ihren Sohn Simón zur Welt. Als dieser 20 Tage alt ist, treten Polizisten Saras Tür ein und nehmen sie gefangen. Die Frau wird gezwungen, ihr neugeborenes Baby zurückzulassen. Mauricio befindet sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung, und so bleibt er auf freiem Fuß. Das Schicksal Simóns ist jedoch ungewiss. Sara „besucht“ verschiedenste Gefängnisse des Landes, wo sie gefoltert und unter widrigen Umständen gefangen gehalten wird. Im Gefängnis führt sie Briefwechsel mit ihrem Lebensgefährten Mauricio, der inzwischen aus Argentinien nach Europa ausgewandert ist. Von Simón fehlt ihr aber jede Spur.





Nach Saras Freilassung 7 Jahre nach ihrer Festnahme beginnt sie sofort mit der Suche nach Simón. Nach einiger Zeit vergeblicher Suche lernt Sara Raúl kennen, der ebenfalls gegen das Regime kämpft. Sara erhält einen Hinweis auf den möglichen Aufenthaltsort Simóns, dem sie sofort nachgeht. Nach langen Suchen ist sie sich sicher, dass sie hat Simón wiedergefunden hat. Doch da gibt es ein Problem, die Adoptiveltern von Simón, der jetzt Gerardo heißt, wollen keine medizinischen Untersuchungen an ihrem Sohn zulassen, da sie ihn rechtmäßig adoptiert haben. Sara sieht sich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten, die sich über Jahre hinausziehen, jedoch jedes Mal fehlschlagen. Während jener Verhandlungen stirbt Mauricio und sie bekommt ein Kind von Raúl, das aber gleich nach der Geburt stirbt. Vor jener Geburt heiratet sie Raúl kurzerhand. Schließlich wird das Verfahren eingestellt und es wird nie richtig klar, ob Gerardo jetzt wirklich Simón ist oder nicht.



Freitag, 13. Januar 2012

Störfall. Nachrichten eines Tage (1986) von Christa Wolf: Zusammenfassung und Interpretation

00 Uhr. Heute wird der Bruder der Frau am Hirn operiert. Immer wieder gehen die Gedanken zum Bruder, verfolgen jeden Handlungsschritt der Ärzte. Wird der Bruder diesen Eingriff erfolgreich überstehen? Anrufe der Schwägerin, der Tochter und der Enkeltochter, die sich mit dem Befinden des Kranken befassen, werden geführt. Dazwischen schweifen die Gedanken immer wieder ab. Sie befassen sich mit den lebendbedrohenden Strahlen der Reaktoren und mit den Auswirkungen auf das menschliche Leben.





Aber auch Kinderlieder, Geschichten und immer wieder Erlebnisse kehren in die Erinnerung zurück und beschäftigen ihre Gedanken. Um sich abzulenken, fährt sie mit dem Fahrrad in den Konsum, um Milch zu holen. Das Dorf ist wie ausgestorben. Die wenigen Menschen kennt sie nicht mehr! Auch am Nachmittag fährt sie wieder ziellos mit dem Rad. Tief fliegende Flugzeuge jagen ihr Angst ein. In der Nähe ihres Hauses stehen Menschen, eine Familie.

Sie sind gekommen, um das Haus zu suchen, wo er als Flüchtling 1945 aufgenommen wurde und wo seine kleine Schwester den Typhus nicht überlebte und irgendwo auf dem Anwesen begraben wurde. Aber immer wieder versucht die Frau Erlebtes oder auch Gehörtes abzuwägen und zu ergründen. Das Buch ist nicht leicht zu lesen. Die Gedanken springen und werden nur wenig ausformuliert. Man wird ständig zum tiefgründigen Nachdenken gezwungen und muss um alles zu verstehen oft zweimal lesen. Zusammenfassung Unter den scheinbar banalen Alltagsbeschreibungen der Erzählerin tritt unter der radioaktiven Bestrahlung ein schärferer Text hervor, der durch Verweisungsbezüge auf den ökologischen Diskurs die Unterlassungssünden der offiziellen Informationspolitik hinsichtlich der Gefahren von Kernkraftwerken kritisiert.





Diese Linien wurden aufgrund der Analyse der Erinnerungsfiguren und der Geschichten, die sie aktivieren, in deren jeweiliger Aktualisierung sichtbar. Der erste Teil widmet sich der Schadensermittlung des Reaktorunglücks. In Analogie zu Brechts Erinnerungen an die Marie A. spürt die Erzählerin entlang des Bildes der 'Wolke' die Bedrohung der Lebensgrundlagen und Lebenswelt auf, die die Wolke verursacht und verdeutlicht. Die Radioaktivität läßt jedoch auch die Erinnerungsfiguren nicht unbeschädigt: die semantischen Bezüge oszillieren zwischen der unbeschädigten und der 'vergifteten' Bedeutung, wie die Analyse der Schadenserhebung ergeben hat. Anhand des Märchens von Brüderchen und Schwesterchen sowie der biblischen Geschichte von Kain und Abel stellt sich die Erzählerin der Frage nach der Mitschuld und Mitverantwortung und gelangt so neben dem Aspekt der Aggression in ihr selbst zum Thema der Sprache und der Selbstzensur.





Im Themenkreis um den Faust-Stoff und die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaftler entwirft sie eine Neuerzählung des Stoffes (Aktualisierung der Erinnerungsfigur Faust) als mögliches Gegenbild, das angesichts der drohenden Vernichtung der Erde jedoch keinen echten Halt mehr zu geben vermag. In den Bezügen auf Conrads Herz der Finsternis wird als weiterer Faktor für den Mangel an Verantwortlichkeit die Gier benannt: neben der Neugier auch die Gier nach Geld und Ruhm, die ein Forschen unter Absehung von möglichen Konsequenzen zuläßt. Vor dem Hintergrund dieser Bedrohung und der Möglichkeit des Verlusts der Zukunft kündigt sie jeglichen Gehorsam auf und fordert über die Bezüge auf die für den literarischen ökologischen Diskurs in der DDR zentralen Texte von Cibulka und Kunert/Girnus eine transparente Informationspolitik, insbesondere hinsichtlich der Gefahren der "sogenannten friedlichen Nutzung der Kernenergie". Inhaltsangabe Christa Wolf hat das Buch "Störfall - Nachrichten eines Tages" innerhalb eines nur kurzen Zeitraumes geschrieben. Unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 zwischen Mai-September 1986.



Sonntag, 8. Januar 2012

Die verlorene Ehre der Katharine Blum (1974) von Heinrich Böll: Zusammenfasssung und Interpretation

Auch bekannt unter dem Titel: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann





Die 27-jährige Katharina Blum ist Haushälterin und verliebt sich an einer Karnevalsparty in Ludwig Götten. Er verbring die Nacht bei ihr zu Hause und am nächsten Morgen ist er spurlos verschwunden, obwohl die Polizei die ganze Nacht das Haus bewacht hatte. Da die Polizei vorwirft, Katharina hatte Ludwig Götten zur Flucht verholfen, wird sie festgenommen und verhört.





Die ZEITUNG (der Zeitungsnahme in dieser Geschichte einer grossen Boulevardzeitung) macht daraus eine riesen Story. Sätze werden von den Journalisten ohne Rücksprache abgeändert.

Mit einem berüchtigten Journalisten möchte sie am Schluss ein Interview geben. Er heisst Tötges. Doch dieser wollte ihr nur an die Wäsche und deshalb erschiesst sie ihn.

Nun werden Katharina Blum und ihr angeblicher verlobte Ludwig Götten verurteilt.






Die Geschichte zeigt ganz klar, dass man nicht alles glauben darf, was in Zeitungen, vor allem Boulevardzeitungen wie Bild, Blick oder Krone glauben darf, da diese meisten übertreiben und verfälschen. Und dadurch glaubt man den Zeitungen auch nicht, wenn sie die Wahrheit sagen. Wer tausendmal lügt, dem glaubt man auch nicht mehr, selbst wenn er die Wahrheit sagt.

Samstag, 7. Januar 2012

Rach, der Restauranttester

Rach, der Restauranttester ist eine Doka-Soap mit Christian Rach. Chrisitan Rach ist Koch und die Sendung wird auf RTL ausgestrahlt.

Episodenguide:
Pilot
11. September 2005: Wöllenhaus, Mettmann


Staffel 1
10. Dezember 2006: Porky & Beer, Essen
17. Dezember 2006: Cooks, Borgholzhausen
7. Januar 2007: König Albert Bad, Löbau 14. Januar 2007: Gasthof Ochsen, Tamm
21. Januar 2007: Conmux, Berlin
28. Januar 2007: Ars Vivendi, Dresden


Staffel 2
2. September 2007: Zur Laterne, Nierendorf
9. September 2007: Waldschenke, Zahna
16. September 2007: Mühlenhof, Büsum
23. September 2007: Parkhotel, Villingen-Schwenningen
30. September 2007: Cantina Tapas Bar
14. Oktober 2007: Blaue Ente, Berlin
28. Oktober 2007: Erneuter Besuch der Restaurants aus der ersten Staffel

Staffel 3
1. September 2008: Bärenhaus, Cala Ratjada
8. September 2008: Weserlust, Brake
15. September 2008: Schnitzelkaiser, Knetzgau
22. September 2008: Dringshof, Müllenbach
29. September 2008: Eis-Heidi, Güstrow
6. Oktober 2008: Paulusblick, Worms
5. Oktober 2009: Zum Schober, Augsburg
12. Januar 2009: Paulaner-Scheune, Nordhausen
2. Februar 2009: Zum alten Kloster, Gelsenkirchen
9. Februar 2009: Versunkene Glocke, Wandlitz
16. Februar 2009: Obstgarten, Dresden
23. Februar 2009: Entenjakob, Brühl
16. März 2009: Erneuter Besuch der Restaurants aus der zweiten Staffel

Staffel 4
14. September 2009: El Italiano, Torrevieja
21. September 2009: Alte Schiffsgalerie, Kappeln
28. September 2009: Wiesengrund, Immendingen
5. Oktober 2009: Inselperle, Fischen im Allgäu
12. Oktober 2009: Kölsche Botschaft, Falkensee
11. Januar 2010: Zum Tiroler, Herzogenaurach
18. Januar 2010: Altes Brauhaus, Marburg
25. Januar 2010: Kegelzentrum, Augsburg
1. Februar 2010: Hexenhäuschen, Lengerich
8. Februar 2010: Café Tabac, Hannover
15. Februar 2010: Maroush, Recklinghausen
22. Februar 2010: Erneuter Besuch von Restaurants aus der dritten Staffel
1. März 2010: Ludwig's, Kiefersfelden

Staffel 5
10. Januar 2011: La Petite France, Freising
17. Januar 2011: Fellini al teatro, Ludwigshafen
24. Januar 2011: Weinstube Dietz, Mindelheim
31. Januar 2011: Flic Flac, Mannheim
14. Februar 2011: Laternchen, Mainz
28. Februar 2011: Esserhof, Erftstadt
14. März 2011: Zum weißen Stein, Wismar
21. März 2011: Das große Wiedersehen - Erneuter Besuch von Restaurants aus der vierten Staffel



Staffel 6
2. Januar 2012: Reiterstüble, Sindelfingen
9. Januar 2012: Britania Inn, Bad Berleburg
16. Januar 2012: Donna Anna, Bosen
23. Januar 2012: Wunderbar, Cottbus
30. Januar 2012: Mäx, Wien
2. Februar 2012: Zapperlott, Korschenbroich
13. Februar 2012:  Phil-Ing
20. Februar 2012: Erneuter Besuch von Restaurants aus der fünften Staffel

Freitag, 6. Januar 2012

David Zibung – Einer der besten Torhüter der Axpo Super League

Heute stelle ich euch David Zibung vor. Er steht seit 2003 beim FC Luzern unter Vertrag. Geboren wurde David Zibung 10. Januar 1984 in Hergiswil (Kanton Nidwalden). Er erlebte sowohl den Aufstieg, sowie auch die Ligaerhaltung mit und spielte auch auf der alten Allmend, Stadion Gersag und der Swisspor Arena.





In der Challenge League schaffte es der FC Luzern mit David Zibung in den Cup-Final und in der Axpo Super League wiederholten sie dies. Beide Male verloren sie allerdings den Final.

David Zibung ist moment einer der besten Torhüter in der Schweiz und hat immer noch ein hohes Potenzial, welches er immer wieder unter Beweis stellt. Für ihn wäre einen Aufenthalt im Ausland eine gute Erfahrung, aber für den Schweizer Fussball und vor allem für den FC Luzern einen riesen Verlust.



Sonntag, 1. Januar 2012

2012: Lucenticok Blog

Im Jahr 2012 gibt es jeweils jede Woche einen Post am Freitag, Samstag und Sonntag um 19:00 Uhr.